Millionenmetropole
Manila – über 20 Millionen Menschen, 40% unter der Armutsgrenze und tausende von Baustellen. Hier wird an jeder Ecke ein Wolkenkratzer hochgezogen. Wenn man bereit ist zu zahlen, kann man auf der zweiten Etage den Skyway befahren anstatt sich weiter unten durch den engen Verkehr zu schlängeln.
Am Straßenrand leben Familien mit all ihrem Hab und Gut. Das Durchschnittsalter ist 15 Jahre, daher sieht man auch viele Kinder einige betteln für einigen Münzen. Aber es gibt auch sehr wohlhabende Gebiete mit riesigen Shopping Malls.
Manila ist überwiegend amerikanisch geprägt. Unser erster Stopp ist der amerikanische Friedhof – hier liegen 17.000 gefallene Amerikaner.
Danach fahren wir wieder zurück in die Altstadt und besuchen die alte Festung – Ruinen aus der spanischen Besatzungszeit.
In der mit hunderten von weißen Rosen geschmückten Kathedrale wird heute tatsächlich geheiratet, ich verrate der Braut lieber nicht, dass diese ein schlechtes Omen hat.
Die Blumenkinder lächeln uns süß an.
In Manila ist wirklich viel los auf der Straße, viele Autos schieben sich nebeneinander her, aber es ist nicht so schlimm, wie ich gedacht habe. Vielleicht weil Samstag ist.
Zum Abschluss besuchen wir ein Shopping-Center. Bei 37 Grad Außentemperatur treffen wir schon auf den Weihnachtsbaum und Santa Claus.
Aber die schönsten „Weihnachtsbäume“ sehen wir beim Auslaufen bei Sonnenuntergang. Zahlreiche Fangkutter auf der Suche nach Tintenfisch und Krebsen sind über und über mit großen Lampen bestückt um die Tiere anzulocken. Es sieht so aus, als wären hunderte von Weihnachtsbäume auf dem Meer. Wir stehen lange an Deck und schauen auf die beleuchtete Skyline. Schließlich sehen wir noch ein Feuerwerk in den Himmel steigen.


