Chinesisches Meer

Das Ende naht

Unser letzter Tag auf See, zum ersten Mal schaukeln wir. Draußen sind statt ruhiger See nun doch Wellen zu sehen und auch zu spüren.

Auf dem Balkon schaue ich’s aufs Meer. Ein kleiner Vogel verfolgt uns und stößt immer wieder ins Wasser oder vielleicht ist es auch ein Fisch, so weit draußen. Während ich ihn beobachte, erscheint direkt vor dem Bug eine Gruppe von 20 Delphinen die vorne das Schiff kreuzen. Endlich! Bisher hat noch keiner welche gesehen.

Ich stürze ins Zimmer und schnappe die Kamera. Da springen vier direkt unter mir aus dem Meer.

Leider konnte ich nur diesen Schnappschuss machen, so schnell wie sie sind:

Mittags hat uns der Kapitän mit seiner Mannschaft zum Lunch eingeladen, weil wir bereits zum 2. Mal mit der Line cruisen. Wir schauen uns das mal an und werden von ihm und seinen Direktoren bereits am Eingang begrüßt.

Es gibt drei Gänge und Sekt. Nur schade, dass wir so gar keinen Hunger haben.

Wir genießen die letzten Stunden an Bord, treffen viele bekannte Gesichter und verabschieden uns von den vielen, netten Mitreisenden.

Ach ja auch von dem coolen Saxophonisten, den ich bestimmt morgen auch wieder irgendwo treffe, wie schon durch die ganze Reise hindurch.

Morgen früh ankern wir in Hongkong.

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