Hoch oben – Akropolis
Am Morgen kommen wir in Piräus an. Eigentlich wollten wir den Kanal von Korinth und die Akropolis schaffen, aber die Zeit sitzt uns im Nacken.
Ein freundlicher, deutsch sprechender Taxifahrer erklärt uns, dass man einfach bis zum Kanal mit 2 Std rechnen muss. Daher wird’s nur Athen per Hop on Hop off. Es gibt drei Busunternehmen. Die roten sind überfüllt, die gelben auch, weil bereits vom Schiff aus zu buchen, wir nehmen die Blauen und auch die günstigsten.
An der Akropolis denn der zu erwartende Schock. Tausende von Touristen nehmen förmlich die Akropolis ein, es sieht aus wie ein Ameisenhaufen. Vor uns die Schlange für die Kasse dahinter Menschenmengen, die mit Ticket am Einlass warten – in der prallen Sonne bei über 40 Grad. Wasser, Wasser ruft es aus allen rot angelaufenen Gesichtern.

Wir sind ja clever, dachten wir, einer stellt sich beim Einlass an, während der andere online Tickets bucht. Wir dachten wir wären clever, denn am Einlass sagt man uns die Austausch-Tickets gibt’s unten am Berg 10 min wieder herunter!!! Nicht wahr oder?
Stimmung!!!
Nun ja, zum Aufregen wars zu heiß. Zumindest gab es dort kühle Getränke und mit Ticket konnte man an diesem Eingang (hinter dem Museum) sofort ohne anstehen hinein. Gut, den Berg mussten wir wieder hoch, sahen aber definitiv mehr als die Massen, die nur zur Akropolis strömten und dann kaum raus aus dem Gedränge, an dem Gipfel keine Lust mehr hatten, den Berg zu umrunden. Also meine absolute Empfehlung Eingang hinter dem Museum benutzen!

Die Akropolis ist beeindruckend, bei der Aussicht kann man die Bauherren von einst gut bei der Standortwahl verstehen. Die Dimensionen der Bauwerke sind unglaublich.


Hinunter gehen wir den gleichen Weg und werden von einem Aufseher an einem seitlichen Tor zur Altstadt herausgelassen.
Die Gassen sind gemütlich und typisch griechisch mit urigen Lokalen, zur Innenstadt hin wird’s wuseliger, aber wir wollen weiter zum Wachwechsel beim unbekannten Soldaten. Jede Stunde führen die Soldaten eine höchst eigenwillige Choreografie mit ihren Holzschuhen und den Puscheln daran auf. Sollte man nicht verpassen! Sehr witzig wie sie mit ihren “Hufen” scharren.

Durch den Park geht’s über das Zappeiron, das Hadrianstor und die alten Säulen zurück zum Bus und aufs Schiff.

Der Tag war kräftezehrend, heiß, trocken, staubig und laut. An Bord verziehen wir uns an die ruhigste Stelle ganz hinten Deck 12, danach Abendessen und ins Bett, schon wieder die gleiche Show nur in anderen Kostümen werde ich mir gewiss nicht mehr anschauen.
Morgen gibts Kontrastprogramm der albanische Strand bei Saranda lockt.


