Auf die Brücke und durchgeschüttelt
Heute ist bei uns Brückentag, wir dürfen einen auf Sascha Hehn machen oder neuerdings auch Silbereisen und die Brücke besuchen. Der Wind pfeift uns an Deck schon gewaltig um die Ohren. Der angekündigte Sturm kommt näher. Über die kleinen Aussentreppen geht’s hoch zur Brücke und wir haben Zeit den Offizieren Fragen zu stellen und Fotos zu machen.

Ein schönes Plätzchen mit dem vollen Überblick, die Ferngläser reichen weit voraus. Am Morgen sprangen drei Wale vor dem Bug. Ich entdecke jetzt leider keine.

Kaum wieder herunter spüre ich den Wellengang bereits. Beim Laufen torkelt man von links nach rechts. Die Gläser müssen wir teilweise sogar festhalten. Die meisten Passagiere sind auf ihren Zimmer. Ich will ins Fitnessstudio, aber das soll nun auch geschlossen werden. Man merkt, dass wir a) mit einem kleinen Schiff unterwegs sind und b) sieht man beim Blick auf sie Wetterkarte, dass es besser war jetzt nur den Sturm am äußersten Rand mitzubekommen. Die Wellen bringen uns arg zum Schaukeln und prallen meterhoch an die Seite.
Am Abend beruhigt es sich glücklicherweise wieder. Es ist Gala-Dinner, somit kann dieses auch im Magen verdaut werden. Wär ja sonst zu schade darum.


